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Kiefergelenksdiagnostik

Moderne Behandlungen bekämpfen Schmerzen am Kiefergelenk

In einem gesunden Kauorgan harmoniert das Zusammenspiel von Kiefergelenken, Muskulatur und Okklusion(Verzahnung). Durch verschiedene Ursachen kann es jedoch zu Störungen kommen. Bei Störungen in einem der drei Bestandteile dieses Systems kann es zu Symptomen kommen wie Schmerzen am Kiefergelenk oder der Kaumuskulatur, Kopfschmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen, dann liegt eine CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion) vor.
Das alleinige Auftreten von Kiefergelenksgeräuschen kann ein Warnsignal sein, ist aber nicht behandlungsbedürftig, solange keine weiteren Beschwerden dazukommen.

Schmerzen und Störungen am Kiefergelenk können verschiedene Ursachen haben
Störungen im Kauorgan, die zu CMD und damit zu Schmerzen am Kiefergelenk führen können, sind zum Beispiel:
- Veränderungen an den Zähnen (durch Füllungen, Zahnersatz, Zahnkippungen, etc.), die einen Vielpunktkontakt von Ober- und Unterkieferzähnen in der zentralen Kiefergelenksposition verhindern und den Unterkiefer in eine andere Position zwingen.
- Überlastung der Kaumuskulatur durch Knirschen zur Stressverarbeitung oder um ein Okklusionshindernis zu beseitigen.
- Eine kieferorthopädische Behandlung Erwachsener kann das Zusammenspiel von Kiefergelenken, Muskulatur und Okklusion stören und erfordert deshalb eine sorgfältige vorangehende Diagnostik.

- Genauso kann aber auch durch eine kieferorthopädische Behandlung eine gestörte Okklusion korrigiert werden, sodass der Unterkiefer in seine ideale Position kommt und CMD-Beschwerden aufhören oder ihnen vorgebeugt wird.
- Bei Kindern und Jugendlichen sind Kiefergelenke und Muskulatur meistens noch anpassungsfähig und stellen sich auf die kieferorthopädisch korrigierte Zahnstellung gut ein.
- Auch ohne Störungen der Okklusion oder der Muskulatur treten in seltenen Fällen entzündliche Veränderungen der Kiefergelenksstrukturen auf (z.B. rheumatoide Arthritis).

Verschiedene Behandlungen schaffen Abhilfe
- Schienentherapie (Ausgleich der Okklusion, Einstellen in die ideale Unterkieferposition)
- Osteopathie (Finden der optimalen Unterkieferposition durch Beseitigen muskulärer Blockaden und skelettaler Fehlstellungen)
- Physiotherapie (Lockerung der verspannten Muskulatur)
- mit Zahnersatz (meist nach der Schienentherapie, Manifestation der mittels Schiene erprobten therapeutischen Unterkieferposition)
- medikamentös (zur kurzfristigen Schmerzausschaltung und Entzündungshemmung)

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